Presseberichte:

H−Racing M'feld gelingt Start−Ziel

 

12.07.2015 − ESSELBACH


Mofa− und Moped−Cross: 55 Teams aus ganz Deutschland gaben sich ein Stelldichein auf der BMX−Bahn in Esselbach. Nicht alle hielten bis zum Ende des Sechs−Stunden−Rennens durch. Spaß hatten sie dennoch.


Motoren heulen auf, eine Wolke aus Staub und Benzin−Geruch macht sich breit − das ist Spaß pur für die rund 500 Besucher und die 55 Teams beim sechsten Mofa− und Moped−Cross−Rennen am Wochenende auf der BMX−Bahn in Esselbach. Bei knapp 30 Grad Celsius und trockenem, staubigen Untergrund machten sich die Mannschaften auf, in sechs Stunden die meisten Runden zu fahren.


"Super, spitze, super Organisation, super Fahrer" − Marcus Fahrmeier vom Team Ranger ist begeistert vom Rennen in Esselbach. Er und seine Mannschaft sind aus der Nähe von Ingolstadt angereist, um in der Mofa−Klasse zwei − Mofa Extrem − an den Start zu gehen.


Beim Qualifying am Freitag sicherten sich die Ranger Platz eins − Pole Position. Die Bedingungen auf der Strecke gefallen den Mofa−Fahrern. "Staub, Hitze: das gehört einfach dazu", freut sich Fahrmeier. Beim Rennen am Samstag schaffen sie es nur auf Platz 15. Nach knapp einer Stunde sind sie ausgeschieden und können nur noch zuschauen, wie das Team Kreidler Kreis Racing mit 208 gefahrenen Runden den Sieg nach Hause fährt.


Ausfälle sind immer dabei. Auch die Kreidlerjäger aus Karbach sind von einem Defekt betroffen. "Das Rennen lief gut − bis auf einen Ausfall von einer Stunde", ärgert sich Fahrer Matthias Günther. Nach dem Rennen ist für die Mofa−Teams aufräumen und zusammenpacken angesagt. "Da ist der Spaß dann vorbei", lacht Günther.


Bis zur Party am Abend. Da feiert auch die Esselbacher Mannschaft schürhoagge mit. Sie schaffen es in ihrer Wertung Mofaklasse Standard aufs Treppchen: zweiter Platz hinter den Griin Kauntrii Schockers.


Während die Mofa−Fahrer bereits Ordnung machen und sich dann in ihren Zelten in der Boxengasse zurücklehnen, gehen die Moped−Fahrer an den Start. Dieser kann an auf der geteerten Straße als Formel−Eins−Start durchgeführt werden.


"Die Gemeinde Esselbach sperrt die Straßen ab, sonst wäre die Veranstaltung nicht möglich", erklärt Veranstalter Pascal Blumhagen. Pole−Position für H−Racing M'feld. Blumhagen schwingt die schwarz−weiß−karierte Start−Flagge und die Motoren der 24 Maschinen heulen auf. Schnell ist alles in eine dicke Staubwolke gehüllt. Der Kampf um den Sieg hat begonnen.


Die Mannschaften, bestehend aus mindestens drei, maximal vier Fahrern, sind mit Transpondern ausgerüstet, die die gefahrenen Runden aufzeichnen. An einem Bildschirm im Verpflegungs−Zelt können die Besucher mitverfolgen, wie viele Runden ihr Lieblings−Team bereits hinter sich hat und auf welcher Position es aktuell steht.


Während ein Teammitglied so lange fährt, wie es möglich ist, sitzen die anderen Fahrer in der Boxengasse und warten auf die Stopps. Dabei kann der Fahrer getauscht werden oder an der Maschine geschraubt werden. Jedes Team darf einen Wechselmotor parat haben.


Die Simsonglüher wollen die meisten Runden in der Moped−Klasse drei − luftgekühlt − fahren. Doch daraus wird nichts: "Wir haben ein paar technische Probleme", ärgern sich die Fahrer aus Sachsen. Nach einer Stunde und 19 Minuten ist das Rennen für sie gelaufen.


Die besten in der Moped−Klasse drei werden die Fahrer vom MSC−Würmtal. In der Klasse 4 − Moped offene Klasse − feiert das Team H−Racing M'feld einen Start−Ziel Sieg und kommt auf insgesamt 243 Runden − die meisten des Tages. Damit war das Team um den Marktheidenfelder Aaron Hohenhaus zum vierten Mal in Serie erfolgreich.


Auch die Zuschauer haben Spaß. Alois Martha aus Lengfurt hat sich einen schattigen Platz hinter dem Verpflegungszelt gesucht, um das Team TM Racing zu unterstützen, bei dem sein Sohn Thomas und auch die Organisatoren Blumhagen und Jonas Hudalla mitfahren. "Wir sind schon jedes Jahr dabei und jedes Jahr wird es interessanter − und professioneller", erzählt Martha. Man würde schon sehen, wer Profi−Fahrer ist und wer das Ganze als Hobby betreibt. Martha weiß auch, wie viel Arbeit in den Maschinen steckt: "Sie schrauben fast jeden Abend, schon ein viertel Jahr vorher, dass das Ding auch hält."


Eines loben heuer sowohl Zuschauer als auch Fahrer: die Fairness. "Es sind wirklich super Fahrer, vor allem fair", sagt Marcus Fahrmeier vom Team Ranger. Auch Martha stellte fest: "Bei den engen Kurven sieht man, dass sich die Fahrer Platz lassen und nicht bedrängen." Wichtig ist auch der Schutz der Fahrer: Helm und Schoner sind Pflicht. Ein Sturz ist schnell passiert. "Vor allem bei dem Staub geht das Ruck Zuck", weiß Martha.


Auch Blumhagen ist "super zufrieden". Für ihn und seine Helfer gilt es jetzt, wieder Ordnung zu schaffen. Vielleicht schraubt das ein oder andere Team bald wieder an ihrer Maschine. Denn: Nach dem Rennen ist vor dem Rennen.


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Rekordmeldung beim Mofarennen

 

09.07.2015 − ESSELBACH


Pascal Blumhagen, Jonas Hudalla und ihr Team hieven die letzten Strohballen an gefährliche Kurven und Streckenabschnitte, setzen die Absperrzäune an die richtigen Stellen und holen die Mopeds und Mofas raus, um die Strecke noch einmal zu testen. Alles ist vorbereitet für das sechste Mofa− und Moped−Cross−Rennen am 10. und 11. Juli auf der BMX−Bahn in Esselbach.


"Wir mussten die Strecke aus zwei Gründen ändern", erklärt Blumhagen, der das Rennen gemeinsam mit seinem Freund Hudalla organisiert. Zum einen wird die BMX−Bahn, auf deren Gelände das Rennen ausgetragen wird, immer noch umgebaut. Außerdem wurde die Erddeponie von Esselbach erweitert. "Darum ist uns eine Straße weggefallen", so Hudalla. Mit Sponsor Marco Väth, der die Strecke baggerte, hat das Team nun eine anspruchsvolle und Spaß versprechende Bahn vorbereitet. Die neue Strecke, gut einen Kilometer lang, sei für Mofas einfacher geworden.


Zudem erwarten die Teams zwei weitere änderungen: Die Boxengasse wurde vergrößert, der Campingplatz verlegt. Für Letzteres stellt ein Bauer aus dem Ort seine Wiese zur Verfügung. Blumhagen ist dankbar: "Sonst würde das vom Platz her nicht funktionieren. Warum? "Wir haben ein Haufen Teams", erklärt Hudalla. Mit 56 sind bis jetzt knapp zehn mehr Anmeldungen eingegangen als im Vorjahr. Das ist Rekord. "Es sind auch viele neue dabei, die noch nie bei uns waren", freuen sich die beiden, die selbstverständlich auch selbst mitfahren. Hudalla, der in Lengfurt wohnt, gehört zum Team Schrauberhölle. "Wir sind seit der ersten Stunde dabei", erzählt er. Blumhagen dagegen, Spartenleiter BMX beim RSV Esselbach, startet für TM Racing.


Von den 56 gemeldeten Teams − jeweils vier Fahrer − kommen knapp 20 aus der näheren Umgebung, ein einziges aus Esselbach: die schürhoagge. "Wir würden uns wünschen, dass mehr Gruppen aus dem Ort dabei wären", sagt Blumhagen. Manche reisen weit an, um in Esselbach dabei zu sein. Ein Quartett kommt aus dem Allgäu, ein anderes aus Tirol. "Die Tiroler haben erst diese Woche gemeldet", so Blumhagen. Also muss er sie noch in seinen Plan einarbeiten: "Wir haben acht Streckenposten, die stündlich wechseln und von den Teams gestellt werden."


Am Freitag kommen die Fahrer zum Training und Qualifying. Das Rennen findet in vier verschiedenen Klassen statt. "Wir versuchen alles abzudecken", erklärt Hudalla, "von Spaß haben bis richtig Geld versenken ist alles möglich.


Am Samstag starten um 9.30 Uhr die beiden Klassen Mofa Standard und Mofa Extrem zu ihrem Sechs−Stunden−Rennen und um 15.30 Uhr die Moped−Klassen luftgekühlt für ältere Baujahre und die offene Klasse. "Als Formel−1−Start draußen auf der Teergerade", so Blumhagen. "Die Kunst ist es, sechs Stunden am Stück durchzuhalten", erklärt Hudalla, "vor allem mit dem Mofa." Der Fahrer kann beliebig oft getauscht werden. Jedes Team darf einen Wechselmotor bereit haben. Doch Blumhagen warnt: "Je öfter du wechselst, desto länger brauchst du zeitmäßig." Und wenn ein größerer Defekt vorliegt? "Dann ist es eigentlich vorbei." Damit im Ernstfall nur Maschinen Schaden nehmen, stellt Roland Hörner ein Sanitäter−Team, das sich um die Fahrer kümmert. Der BMX−Verein übernimmt die Bewirtung


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schürhuagge und Konsorten geben Gas

 

26.06.2014 − ESSELBACH


Nein, jugendliche Mofa−Rocker sind sie nicht mehr: Jonas Hudalla aus Lengfurt und Pascal Blumhagen stehen beide voll im Beruf, sind verheiratet und haben kleine Kinder. Zwei g'standene Mannsbilder, die eines verbindet: Ihre Vorliebe für Gefährte auf zwei Rädern. In zwei Wochen frönen sie wieder einmal ihrer Leidenschaft − allerdings weder auf dem Straßenrennrad noch auf dem geländegängigen BMX−Rad: Sie starten beim fünften Sechsstundenrennen für Mofas und Mopeds auf der BMX−Strecke bei Esselbach. Das bedeutet für beide: Umsatteln auf ein motorisiertes Gefährt, und zwar ein Moped, auf Hudallas spanische Beta. Außer dem Rahmen und dem Kurbelhaus ist an der 50−Kubikzentimeter−Enduro allerdings praktisch nichts mehr original. Kurbelwelle, Zylinder, Auspuff, Vergaser, Getriebe − nahezu alles hat Hudalla ersetzt. Denn nach drei vergeblichen Anläufen will der 35−Jährige nach dem Sechs−Stunden−Rennen heuer endlich einmal ganz oben stehen auf dem Siegertreppchen. Bei der Premiere 2010 war er noch nicht dabei. Im Jahr darauf, als die Esselbacher die Renndauer von zehn auf sechs Stunden reduzierten, rangierte Hudalla unter "ferner fuhren". Der Defekt−Teufel habe sein Team heimgesucht, lacht er. "Fünf Platte − und nur einen Schlauch dabei . . !" Er hat seine Lehren draus gezogen. 2012 schaffte es sein Team "Schrauberhölle" − mit Matthias Roth, Karsten Staiger, Sebastian Kömm und Marko Väth als Fahrer sowie seinem Vater Viktor Hudalla als Schrauber − immerhin auf Platz zwei, im vergangenen Jahr wurden es Dritter. Und weil dem ehemaligen Leistungssportler das noch nicht genügt, steigt er heuer auch im Team TM−Racing ein − zusammen mit Blumhagen und Thomas Martha. 1200 Meter lang ist der Schleifenkurs durch die BMX−Anlage. Ein kurzes Stück nur geht's außen herum auf Asphalt, ansonsten erwarten Schotter, Gras und Dreck die 33 Teams, die bisher gemeldet haben, dazu noch zwei so genannte Anlieger (Kurvenüberhöhungen) und ein Sprunghügel. Die 250 Strohballen, die die gefährlichen Streckenabschnitte entschärfen sollen, liegen schon seit einer Woche bereit. Die Mopeds der Königsklasse, in der sie an den Start gehen, schaffen bei einer Spitzengeschwindigkeit von Tempo 100 etwa 200 Runden, schätzen die beiden. Die Mofas der Spaßklasse, die mit den Pedalen, sind mit maximal 40 Sachen deutlich langsamer. Um Kollisionen zu vermeiden, ist das Rennen deshalb zweigeteilt: Mofas fahren mit Mofas, Mopeds mit Mopeds − jeweils in zwei Klassen. Sportive Fahrer fahren schon mal eine Stunde durch, Kettenraucher steigen spätestens nach 20 Minuten ab, scherzen die beiden. "Aber ein Boxenstopp kostet immer Zeit − etwa eine Runde − und das muss man erstmal aufholen." Hudalla fährt mit, "weil ich ein Kumpel vom Blumi bin", sagt er über sich selbst. Und der Blumi, so charakterisiert er seinen Kumpel kurz und knapp, "der ist praktisch BMX". Er ist der, der mit sechs Jahren auf dieser Bahn das Radeln gelernt hat und bis heute die BMX−Fahrerlizenz nicht abgegeben hat. Und er ist der, der zusammen mit dem Laserschweißer Hudalla auch die Pokale macht. Ob es dann die Schürhuagge vom Esselbacher Jugendraum sind oder das Team Crossvater der 50− bis 60−jährigen Allgäuer, die ihre Trophäen vor 500 Zuschauern überreicht bekommen, das wird sich noch weisen. Mofa− und Mopedrennen Termin: Freitag, 11. und Samstag, 12. Juli, in Esselbach. Zeitplan: Freitag, 15 Uhr Registrierung und technische Abnahme, 19 Uhr Freies Training Mofa, 20 Uhr Freies Training Moped, 21 Uhr Fahrerbesprechung, 21.30 Uhr Party mit Lagerfeuer. Samstag, 9 bis 15 Uhr Rennen Mofa (Klasse 1 und 2). 15.30 bis 21.30 Uhr Rennen Moped (Klasse 4). 15.30 bis 21.30 Uhr Rennen Moped (Klasse 3), mit Pause 17.30 bis 19.30 Uhr. 22 Uhr Siegerehrung. Die vier Startklassen, Klasse 1: Mofa Standard (muss Tretkurbeln haben). Klasse 2: Mofa−Extrem (hier wird gezeigt, was man aus einem Mofa machen kann). Klasse 3: Moped (neu, luftgekühlte Motoren, Fahrgestell beschränkt bis Baujahr 1995). Klasse 4: Moped (Hauptsache 50 Kubikzentimeter, sonst alles frei). Die Teams bestehen aus mindestens drei, maximal vier Fahrern, Mindestalter 15. Jedes Team darf nur ein Fahrzeug melden, Ersatzteile und Austauschmotoren erlaubt. Ein Mann als Schrauber ist empfehlenswert, eine Person muss zeitweise als Streckenposten gestellt werden. Schutzkleidung samt Full−Face−Helm ist Pflicht.


Text: Roland Pleier


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Härtetest für Mensch und Maschine

 

19.06.2011 − ESSELBACH


Esselbach 2011 43 Mannschaften nahmen am Samstag am Sechs-Stunden-Rennen des RSV Esselbach für Mopeds und Mofas teil. Wer sich dem BMX-Gelände näherte, konnte schon von Weitem ein Summen wie von vielen Wespenschwärmen hören. Bis mehrere Hundert Meter vor dem Gelände parkten die Fahrzeuge der rund 700 Besucher des Mofa- und Moped-Cross-Rennens.


Die Zweiräder waren in zwei Kategorien eingeteilt: Mofas und Mopeds. In beiden Klassen war der Motor-Hubraum auf 50 Kubikzentimeter (ccm) beschränkt. Jeweils sechs Stunden drehten die Fahrzeuge ihre Runden. Gewinner war, wer in der vorgegebenen Zeit die meisten Runden absolvierte. Die Teams bestanden aus drei bis vier Fahrern. Dies war auch notwendig, denn die Strecke forderte von allen Fahren volle Kraft und Konzentration. Weil der Parcours ganz schön in die Knochen ging, fanden an der Boxengasse ununterbrochen fliegende Wechsel statt. Auch nachgetankt wurde in den Boxen und natürlich wurden dort auch Reparaturen ausgeführt.


Organisiert wurde das Spektakel von Peter Huber und Pascal Blumhagen, die von den Teilnehmern großes Lob erhielten. Unterstützt wurden sie von vielen freiwilligen Helfern und Streckenposten. Strohballen sorgten an markanten Punkten zusätzlich für Sicherheit.


Bereits am Freitag waren die Teams angereist, teilweise aus österreich, dem Ruhrgebiet und dem Bayerischen Wald. Die längste Anreise hatten die drei Teams aus Tirol. Auch aus der engeren Region hatten sich einige Mannschaften angemeldet. Freitags erschnupperte man sich beim freien Training die mit rot-weißem Band abgesperrte 1,1 Kilometer lange Strecke. übernachtet wurde in Wohnwägen und Zelten auf dem Gelände. Für die Verpflegung mit Getränken und warmen Speisen durch den RSV war gesorgt. Morgens bot der Verein Frühstück an.


Um 9 Uhr begann das große Rennen zunächst für die 21 Mofa-Teams. Nach sechs Stunden fiel um 15.30 Uhr der Startschuss für die 22 Teams der Moped-Klasse. Beeindruckend anzusehen waren die Starterfelde mit den qualmenden Maschinen. Der starke Regen in der Nacht zuvor hatte den Boden aufgeweicht, Wiesenteilstrecken waren glatt wie Schmierseife. Viel Arbeit in der Boxengasse


Harald Kohlmann aus Esselbach, der sich mit den Mitarbeitern seines Kfz-Service als Team "Druckbetankung" angemeldet hatte, berichtete von den diversen Problemen der Teams wie gerissenen Gas- und Schaltzügen sowie verdreckten Kühlrippen und Zündkerzen. "Manche sind mehr in der Box als beim Rennen", meinte er humorvoll. Heruntergesprungene Ketten und verbogene Pedale waren keine Seltenheit. Das vom Veranstalter bereit gestellte Schweißgerät war ständig in Gebrauch und manche Kupplung überstand den Stresstest nicht. "Besonders der sechsstündige Dauerbetrieb und die damit verbundene Materialbelastung sorgen für Ausfälle", erklärte Pascal Blumhagen.


Doch den Fahrzeuglenkern war trotz der Umstände der Spaß anzumerken. Dazu trug auch die hervorragend gestaltete Strecke bei, die mit verschiedenen Untergründen, Kurvenbereichen, Anstiegen und Beschleunigungsabschnitten eine prima Abwechslung bot. Peter Huber zeigte sich besonders von einem "Zündapp Bergsteiger" aus dem Jahr 1974 angetan. "Alle haben trotz der Bedingungen soweit durchgehalten", freute er sich. Als Bestätigung sah Huber, dass doppelt so viele Teams wie im Vorjahr teilnahmen. Froh waren alle, dass es nur einige Prellungen gab, aber die bereit stehenden Sanitäter zu keinen ernsten Unfällen eilen mussten.


Die Zeitmessung erfolgte über eine elektronische Zählanlage, mit Hilfe von Transpondern, die an jedem Fahrzeug befestigt waren. Im Zelt der Rennleitung konnte der jeweils aktuelle Stand verfolgt werden. Ganz findige loggten sich sogar mit I-Phones ins Netz ein und hatten so den aktuellen Stand stets parat.


Mit originellen Pokalen aus Motorteilen wurden von Peter Huber und Pascal Blumhagen am Abend die ersten fünf Teams der beiden Klassen sowie als "Best-of-Show" ein besonders originelles Fahrzeug ausgezeichnet. Noch einige Stunden feierten nicht nur die Sieger bei Partymusik der "Tim Jäger Band" und am Lagerfeuer den gelungenen Renntag.


Die Platzierungen Moped:
  1. "MSC Würmtal" aus Weil der Stadt, 204 Runden;
  2. "Tischner Motorsport" aus Marl, 198;
  3. "ARLO Racing Team" aus Tirol, 197;
  4. "Frankenexpress" aus Elfershausen, 193;
  5. "Schrauberhölle" aus Marktheidenfeld, 192;
Best-of-Show: "Die Wilden", Tirol.

Die Platzierungen Mofa:
  1. "WSH Zündapp Racing" aus Marburg, 159 Runden;
  2. "Griin Kauntrii Schocker's" aus Lohr, 146;
  3. "Spaltaxt Racing" aus Marburg, 126;
  4. "Fichtenmopedracer" aus Weiden, 109;
  5. "TJT Racing" aus Bischbrunn/Oberndorf, 109;
Best-of-Show: "Kreidlerjäger", Karbach.


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Mit Knatter−Ton durch das Gelände

 

08.06.2011 − ESSELBACH


Esselbach 2010 (josch). Wo sonst BMX−Räder fast lautlos ihre Runden drehen, knattern am Freitag und Samstag, 17. und 18. Juni, "heiße" Mofas und Mopeds durch das Gelände. Der Radsportverein RSV Esselbach lädt alle Mofa−Freaks zum zweiten Moped− und Mofa−Cross als Sechsstundenrennen auf der BMX−Bahn ein. An beiden Abenden wird am Lagerfeuer gefeiert.


Folgende Regelungen wurden festgelegt: Ein Team besteht aus mindestens drei und maximal vier Fahrern. Alle müssen zum Zeitpunkt des Rennens mindestens 15 Jahre alt sein und bei der Registrierung am Freitag einen gültigen Personalausweis vorzeigen. Minderjährige benötigen eine Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten.


Die Fahrer müssen taugliche Schutzkleidung, feste Stiefel (keine Gummistiefel) und Handschuhe tragen. Ein Full−Face−Helm ist Pflicht. Empfohlen werden eventuell ein Brustpanzer, Knie und Ellbogenschoner. Die Zeitnahme erfolgt per Transponder.


Sieger ist jeweils das Team, welches nach Ablauf der sechs Stunden die meisten Runden gefahren hat. Pokale gibt es für die ersten fünf Teams je Klasse sowie 20 Liter Bier für den ersten Platz je Klasse. Zusätzlich werden Sonderpokale für das originellste Fahrzeug und Team verliehen.


Alle Fahrer sind im Rahmen der Veranstalterversicherung haftpflicht− und unfallversichert. Das Rennen ist auf 50 Mofa− und 30 Moped−Teams beschränkt.


Die Teams sollten den Spaß an der Veranstaltung vor alles andere stellen und sich dementsprechend auf dem Gelände verhalten.


In der Klasse 1 Mofa starten Maschinen mit maximal Dreigang−Handschaltung oder Automatikgetriebe, jedoch sind Rückbauten von 6−, 5− oder 4−Gang auf 3−Gang−Handschaltung sowie Fußschaltungen nicht erlaubt. Jedes Mofa muss Pedale haben. Fußrasten sind nicht erlaubt. Das Starten des Motors muss über die Pedale erfolgen. Bei Mofas mit serienmäßigem Kickstarter kann eine Ausnahme gemacht werden.


In der Klasse 2 Moped starten Maschinen, bei denen bis auf den Motor mit 50 Kubikzentimetern alles freigestellt ist.


In allen Klassen dürfen nur Zwei− und Viertakt−Hubkolbenmotoren mit einem Hubraum von höchstens 50 Kubikzentimetern eingesetzt werden. Motorroller sind nicht zugelassen. Die Fahrzeuge dürfen einen Schallpegel von 94 Dezibel nicht überschreiten. Reparaturen sind nur in der Box oder am Schweißplatz erlaubt. Die Verwendung von Spikereifen ist verboten, sonst gibt keine Einschränkung.


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Mofa−Rennen auf dem Westerberg

 

05.09.2011 − INGELHEIM


(red). Premiere auf dem Westerberg: Am 10. und 11. September organisiert der MSC "Selztal" e.V. im ADAC ein Mofa-Wochenende für die ganze Familie. Während der Papa sich beim Mofarennen auf der Strecke auf dem Acker am Hermannshof austobt, kann der Rest der Familie sich als Zuschauer die Zeit vertreiben. Für Kinder steht eine Hüpfburg bereit.


Am Samstag beginnt um 12 Uhr das Vier−Stundenrennen der Mofas. Die Mofas sind in zwei Klassen eingeteilt. Die Klasse 1 muss serienmäßig sein, bei der Klasse 2 darf vieles verändert werden. In allen Klassen muss das Mofa Pedale haben und darf nicht mehr als 49,9 ccm haben. Die Teilnahmeunterlagen können unter mofarennen−selztal.de heruntergeladen beziehungsweise auch angefordert werden. Als dritte Klasse werden noch Roller mit Mofazulassung an den Start gehen und als vierte Klasse sind noch Pocket−Bikes und kleine Moto−Cross Motorräder bis 125 ccm (Viertakt) vorgesehen. In der Klasse 3 müssen die Fahrer mindestens zwölf Jahre als sein und in der Klasse 4 müssen die Fahrer mindestens sechs und maximal zwölf Jahre alt sein.


Am Samstag sind vormittags Trainingsläufe angesetzt, nach dem Zieleinlauf des Vier−Stundenrennens der Klassen 1 und 2 findet ein Training für die Klasen 3 und 4 statt. Am Sonntag finden vormittags Trainingsläufe für alle Klassen statt, nach der Mittagspause um 13 Uhr folgen sechs Rennen. Bereits am Freitag beginnt um 19 Uhr eine Zeltdisco, ab 21 Uhr werden die Teams vorgestellt. Am Samstag ist um 18 Uhr Siegerehrung des Vier−Stundenrennens, ab 19 Uhr ist Live-Musik angesagt.


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Ingelheim — Benzingeruch am Westerberg

 

12.09.2011 − INGELHEIM

Von Andreas Görner


MOFA−RENNEN PS−starke Knatterboliden erstmals in Ingelheim am Start ⁄ MSC Selztal führt Regie


Ingelheim 2011 Benzin liegt in der Luft und ganz sicher auch im Blut der neun Fahrer, die hochkonzentriert in einer Reihe stehen. Der Countdown des Startrichters dringt wie durch dichte Wolken ans Ohr, und mit dem Startsignal sprinten sie auf ihre PS−Boliden zu. Le Mans−Start sagen die Fachleute dazu, benannt nach dem legendären französischen 24−Stunden−Rennen. Als sie ihr Maschinen starten, klingt es nicht nach Ferrari oder Porsche, sondern nach KTM, Hercules oder Puch. Das 1. Mofa−Rennen auf dem Westerberg in Ingelheim ist gestartet.


Vieles an den Maschinen handgemacht und −verstärkt


Was an diesem Samstag über die 900 Meter lange Piste des Westerbergs rast, hat mit dem guten alten Mofa drei Dinge gemeinsam. Den Hubraum von maximal 49 Kubikzentimetern, die Pedale zum Antreten und die Gattungsbezeichnung Mofa.


Ansonsten ist so ziemlich alles handgemacht an diesen Rennmaschinen, verstärkte Rahmen, Scheibenbremsen vorne und hinten, gigantische Zahnkränze und steil aufragende Auspuffrohre.


"Unsere Malaguti Ronco dreht mit 15.000 Umdrehungen pro Minute und erzeugt damit 10 bis 12 PS," sagt Markus Böhler, der Teamchef der Wilden Sterne, der beiden Werkteams des Autohauses Zerban in Ingelheim. "Jungs, das ist was für uns," sagte Böhler, der im normalen Leben Werkstattleiter ist, zu seinen Gesellen und Azubis und schraubte mit ihnen zusammen so lange bis 3 Mofas entstanden waren. Mit denen fährt das Team 3 Rennen pro Jahr, eines davon im Winter. "Und jedes Mal mit einem Technikzelt, denn die Dinger sind extrem anfällig. Bei den hohen Drehzahlen haben wir regelmäßig Kolbenfresser, aber auch sonst tauschen wir alles aus, was den Vier−Stunden−Materialtest nicht besteht", schmunzelt der Teamchef.


Zwei junge Frauen trauen sich in die Männerdomäne


Mofafahren war und ist eine Männerdomäne, aber zwei junge Frauen rasen mit über die holprige Piste: Tina Grünberg aus Esselbach im Spessart mit ihrer Puch X 30 ist eine davon. "über unserem Jugendtreff war ein BMX−Laden. Die haben mal aus Gaudi ein Mofarennen auf ihrer Bahn organisiert und wir waren dabei. Das hat soviel Laune gemacht und wir sind dabei geblieben und fahren 2 Rennen im Jahr. Zwei junge Männer im Team sind Mechaniker, die haben aus unseren 20−Euro−Mofa einen echten Renner gezaubert,"strahlt Tina. "Wir zahlen das alles aus eigener Tasche, aber es ist nicht so teuer und es lohnt sich. Die Atmosphäre ist super."


Nach vier lautstarken Stunden kann der Organisator und 1. Vorsitzende des MSC Selztal, Falk Hartmann die glücklichen Sieger vom Fuchs Mofa Racing Team Damscheid ehren. Zweiter wurden die Ingelheimer Lokalmatadoren von Black Bull Racing, Dritter die Partydriver Rheinhessen aus Gensingen. Neben den Fahrern und ihren Teams gilt der Dank des Vorsitzenden allen Helfern und der Stadt Ingelheim, die das Areal auf dem Hermannshof bereit gestellt hat. OB Dr. Gerhard war selbst im blau−gelben Vereinsshirt des MSC gekommen, um die Fahrer zu begrüßen und auf die Strecke zu schicken. "Gute und vor allem sichere Fahrt", wünschte er allen Fahrern.


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